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  • Die Judoabteilung bekommt einen neuen Kyuprüfer

    Andreas Burkert

    Andreas Burkert, der seit kurzem unser Trainerteam verstärkt, wird im nächsten Jahr eine weitere Aufgabe in der Abteilung übernehmen. Der Judoka, der auch Abteilungsleiter vom Münchner Judoclub ist, hat erst kürzlich einen Prüferlehrgang in München mit Erfolg absolviert. Um vollwertiger Kyuprüfer zu sein, muss er noch drei Mal Beisitzer bei einer Kyuprüfung sein. Nach seinen Angaben wird er diese Hürde Ende des Jahres absolviert haben, so dass er ab Januar auch der SCUG-Judoabteilung als vollwertiger Prüfer zur Verfügung steht


  • Germeringer Judoka holen Platz 4 bei den Bayerischen Katameisterschaften

     

    Was ist Kata?

    Es gibt im Judosport drei Möglichkeiten der Ausübung:Kata, Randori und Shiai. Kata ist das Einüben von Techniken mit dem Partner. Das macht man z.B. wenn man sich auf eine Gürtelprüfung vorbereitet. Kata ist eigentlich die Grammatik des Judo.

    Randori ist der Übungskampf, bei dem man versucht, bereits erlernte Techniken anzuwenden. Randori ist spielerisch. Einen Sieger gibt es nicht. Vergleichbar mit dem spielerischen raufen von jungen Katzen. Shiai ist der ernste Kampf auf der Matte, bei dem es jetzt um den Sieg geht.

    Was sind Katameisterschaften?

    Neben den herkömmlichen Meisterschaften gibt es also auch Katameisterschaften. Hier werden bestimmte Techniken in einer vorgegebenen Reihenfolge in ritueller Form vorgeführt (Kata). Es gibt mehrere Katas, die eigentlich nur zum Prüfungsprogramm für Dangrade gezeigt werden. Eine Ausnahme ist die Nage no Kata (15 Würfe rechts und links). Von dieser Kata werden schon Teile in der Grün – bis Braungurtprüfung verlangt

    Bei den herkömmlichen Meisterschaften weiß man nie, was der andere tut. Jeder kann angreifen, verteidigen, werfen oder fallen. Bei der Katameisterschaft wissen beide, was der andere tut. Es gibt nur einen der fällt und einen, der wirft. Die perfekte Wurfausführung und eine fehlerfreie Komposition der Bewegungen zählen bei der Kata im Judo zu den wesentlichen Bewertungskriterien.Achtsame Wertungsrichter, drei für jedes Teilnehmerpaar, überprüfen dazu die zuvor festgelegte Wurffolge.

    die Bayerische Katameisterschaft

    Am vergangenen Wochenende haben sich zur offenen bayerischen Katameisterschaft in Freising auch Benedigt Schütz (SUCG) und Andreas Burkert (Münchner Judo Club und SCUG) den kritischen Blicken der Bewertungskommission gestellt in der Kategorie Nage waza ura no kata (Form der Gegenwürfe) einen vierten Platz belegt.

    Rund 60 Judokas in unterschiedlichen Paarungen sind am Samstag nach Freising gereist, um unter Maßgabe strenger Hygieneregeln (2G Plus) und unter Aufsicht der Katareferentin des BJVs, Heike Betz, ihre Katas bewerten zu lassen. Trotz der erschwerten Trainingsmöglichkeiten während der Pandemie zeigten am Samstag 32 Paare aus vier Landesverbänden zweier Länder ihre Interpretation ihrer Kata. Mit am Start waren auch zwei Jugendpaare und zwei Paare aus dem Bereich Inklusion, die sich vor den Wertungsrichtern Stefan Bernreuther, Magnus Jezussek, Volker Weberpals, Sven Keidel, Martin Jung und Wolfgang Fanderl präsentierten.


  • Corona-Update

    Liebe Judoka,

    die Corona-Lage hat sich in Bayern wieder zugespitzt und die Corona-Ampel ist in Bayern jetzt von gelb auf rot gesprungen. Das hat auch für den Judosport wieder Konsequenzen, die zu beachten sind.

    Ab Dienstag, den 9.11.21 gilt in Sportstätten die 2G-Regel. (Geimpft und  Getestet). Ausgenommen von dieser Regel sind Kinder unter 12 Jahren. Für Kinder ab 12 Jahren gilt die 2G-Regel, bis Jahresende dürfen Minderjährige allerdings auch ungeimpft weiterhin an Sporttrainings teilnehmen.


  • Das Germeringer Randoriturnier -Ein anderer Weg im Judosport-

    Auf dem Abschlussbild waren leider nicht alle dabei

    Am letzten Wochenende hatten die Verantwortlichen der SCUG-Judoabteilung alle Hände voll zu tun. Zunächst trafen sich am Samstag die Senioren aus ganz Bayern zur Großveranstaltung „Oldies but Goldies“ in der Mehrzweckhalle der Kirchenschule, und am drauffolgenden Sonntag stand das Randoriturnier an.

    Dies ist eine völlig neue Möglichkeit der Turniergestaltung. Es geht bei dieser Veranstaltung nicht, wie in herkömmlichen Turnieren, um Sieg oder Niederlage, sondern einzig und allein darum, wie oft der Kämpfer sich einem Randori gestellt hat. Das hat den großen Vorteil, dass den Judoka der Leistungsdruck zu gewinnen genommen ist.

    Einen Kampfrichter benötigt man auch nicht, da die Techniken nicht bewertet werden. Ein Finale, das den Turnierverlauf oft zeitlich sehr weit ausdehnt, gibt es bei diesem Turnier dann auch nicht. Der Veranstalter kann ohne jegliche Zeitverzögerung das Ende des Turniers bestimmen.

    Coronabedingt gab es dieses Mal zu Beginn Anlaufschwierigkeiten, da die 3-G-Regel von allen Besuchern überprüft werden musste.

    Dann ging es los  Jeder Judoka bekam eine Punktekarte, die er sich nach jedem Randori vom Turnierpersonal abstempeln ließ. Jedes Randori wurde mit einem Punkt belohnt. Am Ende des Turniers bekam jeder Judoka eine Urkunde mit den eingesammelten Punkten.

    Zu diesem Turnier hatte die SCUG-Judoabteilung die Nachbarvereine eingeladen. Insgesamt war die Teilnehmerschar, wohl coronabedingt, mit ca. 70 Judoka etwas weniger als im Jahr zuvor. Dennoch war das Interesse groß, und es wird auch im nächsten Jahr wieder das Germeringer Randoriturnier geben.

    An dieser Stelle möchte sich die Judoabteilung ganz besonders bedanken bei: Karen Herger, Lilli Siebert, Iris Marschner, Ben Marschner, Amelie Ger, Julian Herger, Martin Garbe, Benedikt Schütz, Jürgen Ost, und Andreas Burkert ohne die das Turnier nicht stattgefunden hätte.

    großes Gedränge beim einsammeln der Punkte

    Auf der Matte ohne Kampfrichter