Anbei das neueste Corona Update von heute für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren


Liebe Judoka,
die Corona-Lage hat sich in Bayern wieder zugespitzt und die Corona-Ampel ist in Bayern jetzt von gelb auf rot gesprungen. Das hat auch für den Judosport wieder Konsequenzen, die zu beachten sind.
Ab Dienstag, den 9.11.21 gilt in Sportstätten die 2G-Regel. (Geimpft und Getestet). Ausgenommen von dieser Regel sind Kinder unter 12 Jahren. Für Kinder ab 12 Jahren gilt die 2G-Regel, bis Jahresende dürfen Minderjährige allerdings auch ungeimpft weiterhin an Sporttrainings teilnehmen.

Auf dem Abschlussbild waren leider nicht alle dabei
Am letzten Wochenende hatten die Verantwortlichen der SCUG-Judoabteilung alle Hände voll zu tun. Zunächst trafen sich am Samstag die Senioren aus ganz Bayern zur Großveranstaltung „Oldies but Goldies“ in der Mehrzweckhalle der Kirchenschule, und am drauffolgenden Sonntag stand das Randoriturnier an.
Dies ist eine völlig neue Möglichkeit der Turniergestaltung. Es geht bei dieser Veranstaltung nicht, wie in herkömmlichen Turnieren, um Sieg oder Niederlage, sondern einzig und allein darum, wie oft der Kämpfer sich einem Randori gestellt hat. Das hat den großen Vorteil, dass den Judoka der Leistungsdruck zu gewinnen genommen ist.
Einen Kampfrichter benötigt man auch nicht, da die Techniken nicht bewertet werden. Ein Finale, das den Turnierverlauf oft zeitlich sehr weit ausdehnt, gibt es bei diesem Turnier dann auch nicht. Der Veranstalter kann ohne jegliche Zeitverzögerung das Ende des Turniers bestimmen.
Coronabedingt gab es dieses Mal zu Beginn Anlaufschwierigkeiten, da die 3-G-Regel von allen Besuchern überprüft werden musste.
Dann ging es los Jeder Judoka bekam eine Punktekarte, die er sich nach jedem Randori vom Turnierpersonal abstempeln ließ. Jedes Randori wurde mit einem Punkt belohnt. Am Ende des Turniers bekam jeder Judoka eine Urkunde mit den eingesammelten Punkten.
Zu diesem Turnier hatte die SCUG-Judoabteilung die Nachbarvereine eingeladen. Insgesamt war die Teilnehmerschar, wohl coronabedingt, mit ca. 70 Judoka etwas weniger als im Jahr zuvor. Dennoch war das Interesse groß, und es wird auch im nächsten Jahr wieder das Germeringer Randoriturnier geben.
An dieser Stelle möchte sich die Judoabteilung ganz besonders bedanken bei: Karen Herger, Lilli Siebert, Iris Marschner, Ben Marschner, Amelie Ger, Julian Herger, Martin Garbe, Benedikt Schütz, Jürgen Ost, und Andreas Burkert ohne die das Turnier nicht stattgefunden hätte.

großes Gedränge beim einsammeln der Punkte

Auf der Matte ohne Kampfrichter

Teilnehmer der „Oldies but Goldies and Youngsters 2021“
Mit Anmeldungen aus ganz Bayern und auch über die Grenzen hinaus platzte die Veranstaltung „Oldies but Goldies and Youngsters“, die für 40 Teilnehmern zugelassen war, fast aus allen Nähten. Aber die ausgelegte Mattenfläche und die große Mehrzweckhalle konnten auch noch die Nachmeldungen kompensieren. Unter den 43 Anmeldungen hatten sogar Teilnehmer aus Hamburg den Weg nach Germering gefunden.
Über diesen großen Anklang konnte sich Veranstalter Lutz Meier-Staude nur freuen, der in seiner Eröffnungsrede auf die immense Nachfrage an Judo-Veranstaltungen nach dem Coronajahr 2020 hinwies. Freude aber auch deshalb, weil die SCUG-Judoabteilung der einzige Veranstalter Bayerns ist, der für den Bayerischen Judoverband eine Veranstaltung in dieser Größenordnung für Judoka Ü30 regelmäßig ausrichtet.
Die 3G-Regel wurde vom Organisationsteam streng beachtet und bereitete kein Problem, da die benötigten Nachweise von allen Teilnehmern korrekt vorgelegt wurden. Als Referenten fungierten Franz Dausch und Carsten Bickenbach, beide Trainer-A-Scheininhaber. Sie stellen seit Jahren das Referententeam dieser Veranstaltungsserie und brauchten gar nicht mehr vorgestellt zu werden.
Eröffnet wurde dann die Veranstaltung von Lutz Meier-Staude indem er mit der Mundharmonika die Bayernhymne spielte. Er freue sich darüber, dass er jetzt endlich mal Publikum habe, das nicht wegrennen könne.
Dann ging es zur Sache. Die Aufwärmarbeit übernahm er selbst. Das Aufwärmen verquickte er mit Fallschulübungen am Partner. Danach waren alle warm und für den weiteren Verlauf gewappnet, denn gefallen wurde an diesem Tag sehr oft.

Vorwärtsfallschule am Partner mit Lutz Meier-Staude
Dann übernahm Carsten Bickenbach. Anhand von O Soto Gari zeigte er fast zwei Stunden neues Judo. Mit seinem enormen Wissen und Können war es zusätzlich immer wieder spannend mit welchem Detailwissen er aufwarten und überzeugen konnte.

Carsten Bickenbach mit O Soto Gari
Nach einer Mittagspause in der die SCUG-Abteilung die Teilnehmer verköstigte, ging es mit Franz Dausch weiter. Er knüpfte an die Standarbeit vom Vormittag an und führte diese nun weiter zu Übergängen Stand/Boden. Auch hier war es genauso wie am Vormittag. Franz Dausch zeigte wie viele Möglichkeiten sich ergeben, um von nur einer Problemstellung mit Vorteil in die Bodenlage zu kommen

Franz Dausch korrigiert
Um 14.30 war dann Schluss auf der sowohl die Youngsters als auch die Oldies auf ihre Kosten gekommen waren. Gerade das macht den Wert dieser Veranstaltung aus, dass junge und ältere Judoka gemeinsam nach einem ausgeklügelten Konzept Judo so zu betreiben, dass es allen Spaß macht. So wurden am Schluß noch zwei Pokale von Lutz Meier-Staude vergeben. Der „Oldie 2021“ ging an Willy Huber und der „Youngster 2021“ an Klara Breyer.
Bilder: Oliver Lang
Aktuell gilt für alle Trainer ebenfalls die 3G-Regel. Diese gilt für Trainer im Erwachsenenbereich wie im Kinderbereich.
