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Chronik

von Lutz Meier-Staude

Anfänge des Judosportes in der Jiu-JitsuAbteilung

1971 – 1973 Während man anderswo in Oberbayern schon lange Judo betrieb, wurde im Landkreis Fürstenfeldbruck erst 1971 mit dem Judosport begonnen. Es war die Jiu-Jitsu-Abteilung des SC Unterpfaffenhofen-Germering, die im Landkreis den Anfang machte. Mitbegründer und Leiter dieser Abteilung war Hans Strobl. Er gründete am 6.9.1971 eine Judogruppe innerhalb der Jiu Jitsu-Abteilung, machte Judo zunächst in Germering populär, und tat später auch sehr viel für den Judosport in ganz Bayern. Zu Beginn trainierte die ganze Judogruppe, die zunächst nur aus Kindern bestand, auf einer 5x5m Matte. Sie war der Privatbesitz von Georg Rascher.

Die Judogruppe hatte bereits nach kurzer Zeit hohe Zuwachsraten zu verzeichnen. Die Matte reichte nicht mehr aus. Um wenigstens einigermaßen Platz zu haben stellten Bürgermeister Bay und Rektor Ritschel noch drei Turnläufer aus Gummi zu Verfügung.

1972 hatte die Abteilung bereits 200 Mitglieder. Das war jetzt wirklich ein Argument für die Neuanschaffung von Judomatten. Finanziell unterstützt wurden die Judoka dabei von der Gemeinde Unterpfaffenhofen, dem Landkreis, dem Landessportverband und privaten Spendern.

In diesem Jahr durften die SCUG Judoka auch zum erstenmal den Gymnastikraum der Kerschenschule mitbenutzen. Um das ständige Auf- und Abbauen der Matten zu vermeiden, bot Hans Strobl der Schule an, die Matten mit zu benutzen. Lehrer und Kinder waren begeistert, und so konnten die Matten künftig liegen bleiben. Strobl verstand es, die Eltern dieser Kinder ebenfalls zu motivieren, und es entstand eine „Elterngruppe.

1973 wurde den SCUG-Judoka in der Kirchenschule eine zweite Halle zugewiesen. Bereits nach drei Monaten trainierten hier 60 Judoka.

Gründung der Judoabteilung

1974 trennten sich die Judoka endgültig von der Jiu-Jitsu-Abteilung. Dies war der Beginn der eigenständigen Judoabteilung. Die Leitung einer solch großen Abteilung brachte die Funktionäre zunächst in Schwierigkeiten. Der frischgebackene Abteilungsvorstand Hans Strobl und sein Team (Probst, Merkl, Koch, Bereiter-Hahn, Eichhorn) hatten keine Erfahrung auf diesem Gebiet.

Außerdem fehlte es an qualifizierten Trainern. Hans Strobl meisterte die Aufgabe selbst, in dem er den Judokas das zeigte, was er kurz zuvor woanders gelernt hatte.Er hatte damals keinen Dan-Grad und keinen Übungsleiterschein, er war nur begeistert von deinem Sport.

Ganz hilfreich war hier Paul Barth, der Olympiadritte 1972, der Hans Strobl mit Rat und Tat zur Seite stand. Verbindungen waren es, die Strobl auszeichneten. So schaffte er in diesem Jahr die Sensation. Der erste europäische Judoweltmeister, der Holländer Anton Geesink war Gast bei der SCUG-Judoabteilung!! Er ist zu seinen Lebzeiten schon ein Judodenkmal geworden, weil er der erste Europäer war, der damals die Phallanx der Japaner durchbrechen konnte und 1964 in Tokio Olympiasieger wurde.

Neben der „Elterngruppe“, die donnerstags im Dojo der Kerschensteinerschule trainierte, hatte sich mittlerweile eine zweite Erwachsenengruppe etabliert. Trainer war Harald Bereiter-Hahn. Die Gruppe trainierte zunächst im Gymnastiksaal der Kirchenschule. Während die Donnerstagsgruppe eine reine Freizeit- und Breitensportgruppe war, trainierte man in der Freitagsgruppe leistungsbezogener, da hier auch einige ehemalige Kämpfer waren, die sich noch „austoben“ wollten. Die Donnerstagsgruppe wurde bis heute von den Trainern Hans Strobl, Dieter Liebe, Rolf Meyer, Jörg Heine und Franz Fehr geleitet; die Freitags,- spätere Dienstagsgruppe von Harald Bereiter-Hahn, Lutz Meier-Staude, Peter Bauer und Michael Baumbauer.

Neuaufbau der Judoabteilung unter Schönherr

1975 kam es dann zum großen Bruch zwischen dem Verein und Hans Strobl. Innerhalb der Judoabteilung war großer Unmut über die Amtsführung von Hans Strobl aufgekommen, so daß er selbst die Konse-quenzen zog und sich von der Judoabteilung des SCUG trennte. Ganz wesentlich dabei war auch, daß die Abteilungsleitung seinen finanziellen Forderungen nicht folgen wollte. Er gründete noch im gleichen Jahr den 1. JC Germering. Der neue Vorstand der SCUG-Judo-Abteilung bestand aus: Diethard Schönherr, Dieter Liebe, Hans Probst, Wolfgang Koch, Rolf Meyer, H. Kriegeskotten-Thiede.

Für die neue SCUG-Judoabteilungsleitung unter Diethard Schönherr war dies ein schwerer Schlag, denn mit dem Weggang von Hans Strobl gingen auch fast die Hälfte der Mitglieder. 1975 war demnach die Mitgliederzahl auf 199 Mitglieder geschrumpft. Dennoch mußte der Trainingsbetrieb weitergehen. Die ersten Trainer, die von der Abteilungsleitung neu verpflichtet wurden waren: Harald Bereiter-Hahn, Dieter Liebe, Rolf Meyer und Lutz Meier-Staude. Es waren alles keine Danträger oder Übungsleiter, sondern motivierte Judoka aus der Abteilung. Trotzdem leisteten sie gute Arbeit, die sich im Ansteigen der Mitgliederzahlen ausdrückte. Zusätzlich konnte die SCUG-Judoabteilung Franz Birkner vom TSV Großhadern als Trainer verpflichten. Er war bereits damals schon Danträger, Prüfer und Übungsleiter.

1976 hatte die Abteilung wieder 270 Mitglieder. Bereits jetzt war die Judoabteillung auf Meisterschaften stark vertreten. Elke Gallasch war in diesem Jahr als Bayerische Vizemeisterin die erfolgreichste Kämpferin ihrer Altersklasse im Landkreis.

Zu verdanken war dies alles auch im wesentlichen Diethard Schönherr, der zwar vom Judosport nichts verstand, aber organisieren konnte. Er leitete die Judoabteilung mit kurzen Unterbrechungen bis 2006. Mit ihm begann auch eine Zeit, in der die SCUG-Judoabteilung viele Turniere in Germering ausrichtete. Zum erstenmal veranstaltete die Abteilung die Judosafari, die seitdem jedes Jahr zum Programm gehört. Außerdem führte sie im Auftrag des BJV jährlich bis zu drei offizielle Meisterschaften durch.

Ein wesentliches Ziel der Abteilung war es, Anreize für die Kinder zu schaffen, die für alle Mitglieder finanzierbar waren. So nahm die Judoabteilung in den kommenden Jahren Kontakt zu den Vereinen JSV Speyer und Nippon Simmern in Rheinlandpfalz auf, und man bereiste sich in den kommenden Jahren regelmäßig gegenseitig. Kinder waren immer bei Gasteltern untergebracht. Während die Kinder an einem Freundschaftsturnier mit dem Gastverein und eingeladenen Vereinen teilnahmen, gab es für die mitgereisten Eltern immer ein separates Programm, das den Zusammenhalt in der Abteilung vertiefte.

1977 erbrachte einen Führungswechsel in der Abteilung, weil Diethard Schönherr beruflich für zwei Jahre nach Speyer mußte. 1977 übernahm Dieter Liebe die Abteilungsleitung, und 1978 Heinz Blankenfeld. Beide waren engagierte Judoka aus der Abteilung. Außerdem verließ Harald Bereiter-Hahn die Abteilung. Für Hans Probst, der 1978 als Kassier aufhörte, kam Helene Kriegeskotten-Thiede.

Er hatte die Freitagsseniorengruppe geleitet, die nun Lutz Meier-Staude übernahm. Hier trainierten damals u.a. Hansjoachim Reder und Hans Probst, die später noch wichtige Rollen im SCUG-Vereinsleben spielen werden.

1979 erkämpfte sich Isabell Kriegeskotten den 2.Platz auf der Süddeutschen EM in Kirchheim/Teck.

1980 wird Diethard Schönherr, der mittlerweile wieder im Lande war, wieder zum Abteilungsleiter gewählt. Für den langjährigen Jugendleiter Rolf Meyer kam Beate Kriegeskotten. Für die Damen der Senioren Gruppen wurde aufgrund vieler Anfragen, eine Gymnastikgruppe eingerichtet. Übungs-leiterin wurde ebenfalls Beate Kriegeskotten-Thiede

1981 übernahm diese Gruppe Ruth Schönherr. In diesem Jahr feierte die Judo-Abteilung ihr 10jähriges Bestehen. Die Abteilung war zwar erst 1974 gegründet worden, Judo wurde aber tatsächlich seit 1971 im SCUG betrieben. Es gab mehrere gesellschaftliche Veranstaltungen. Außerdem wurde eine Festschrift herausgegeben.

1982 legten Peter Bauer, Sigurd Schönherr, Lutz und Petra Meier-Staude die Prüfung zum 1.Dan, und Dirk v. Freeden die Prüfung zum 2. Dan ab. Sie waren die ersten Danträger, die der Verein hervorbrachte. Franz Birkner hatte mittlerweile den Trainer A-Schein an der Sporthochschule in Köln erworben. In der Abteilungsleitung hatte Sabine Erdmann das Amt des Kassiers übernommen, und Gabi Daecke das des Jugendleiters

1983 verstärkte der Ex Jugendeuropameister Franz Dausch aus Großhadern das Germeringer Trainerteam. (Er übernahm auch das Amt des Jugendleiters für die nächsten zwei Jahre.). Dies war wohl in erster Linie auf den neuen Technischen Leiter Franz Barnet zurückzuführen, der Heinz Blankenfeld abgelöst hatte. Angestiftet zu einer Tätigkeit im Verein hatte ihn Lutz Meier-Staude. Die Jugendligamannschaft erkämpfte sich unter 24 Mannschaften den 3.Platz!

1984 richtete die SCUG Judoabteilung 5 Meisterschaften aus! Erfahrung und Routine hatten ein fast professionelles Ausrichterteam heranwachsen lassen.

Im Jugendbereich war die Idee zu einer eigenen Abteilungszeitung gereift. Sie sollte in erster Linie die Kinder und Jugendlichen ansprechen.

Inhalt waren aber auch Abteilungsnachrichten, die sonst über Rundbriefe verbreitet wurden. Eine gute Idee, die auch den Vorstand entlastete.Leider erschien „SC-UG Judo-Aktuell“ nur eine kurze Zeit. Verantwortliche waren Matthias Weickl und Heide Barnet.

Am 8.6.1984 wird das erste Weiß/Gelbgurt-Turnier unter Leitung von Franz Barnet ausgetragen.Petra Siegesmund wurde Bayerische Meisterin.

1985 wird Wanda Weickl zur Abteilungsleiterin gewählt, weil Diethard Schönherr beruflich wieder Germering verlassen muß. Stv. AL wird Albert Sander, der den langjährig gewählten Dieter Liebe ablöst. In diesem Jahr reift bei Franz Birkner der Gedanke, ein großes Damenturnier auszurichten. Da der SCUG dank Diethard Schönherr und Technischem Leiter Franz Barnet bisher alle Turniere top organisiert und durchgeführt hatte, müßte dies doch auch bei einem großen Damenturnier möglich sein. (Schönherr hatte zwar aus beruflichen Gründen sein Amt aufgeben müssen, aber er würde ja wie ein Bumerang wieder kommen).

Birkner dachte dabei an ein großes Internationales Turnier, ähnlich dem Worldmasters der Herren. Bei ersten Besprechungen kam man schnell zu dem Ergebnis, daß damals noch zu wenig für das Frauenjudo getan wurde, und die Nachfrage nach einem solchen Turnier sehr groß sein würde. Im Seniorenbereich hatten Lutz Meier-Staude und Peter Bauer Judoka um sich geschart, die kämpfen wollten. Die Mannschaft, die zunächst hauptsächlich aus Mitgliedern der Freitags-Seniorengruppe bestand, startete in der Kreisliga und landete in der ersten Saison im hinteren Mittelfeld. Lutz Meier-Staude war Coach und Mannschaftsbetreuer. Matthias Weickl absolvierte in diesem Jahr mit Erfolg den ÜLF-Lehrgang.

In der Jugend gab es große Erfolge: Claudia Wagner wurde Süddeutsche Vizemeisterin und Uli Mahr 3. Süddeutscher Meister.

1986 – 1990 nahm Franz Birkner Kontakt zu Dominic Hammon (1.SC Gröbenzell) auf, der in seinem Verein ein erfolgreiches Mädchen-training ins Leben gerufen hatte. Aber auch die Germeringer Mädchen waren stark. So waren hier u.a. Melanie Sedlmeier (3.Pl DEM 1986) und Claudia Wagner (5. Platz DEM 1985) im Training. Unter dem Motto:“Gemeinsam sind wir stark“ starteten die Mädchen (Jugend A) vom 1. SC Gröbenzell und dem SCUG gemeinsam in einer Mannschaft unter Führung von Franz Birkner und Dominik Hammon. Das war wirklich eine Maßnahme für den Judosport im Landkreis FFB, fernab von Vereinsmeierei und Eifer-süchteleien. Die Mannschaft wurde in der Gräfelfinger Mehrzweckhalle

Deutscher Vizemannschaftsmeister!

Im gleichen Jahr schafften die Senioren nach einer äußerst spannenden Saison mit dem Kodokan München den Aufstieg in die Bezirksliga.

Auch die Einzelerfolge waren in diesem Jahr große Klasse:

Trainer Franz Dausch und Melanie Sedlmeier wurden deutsche Vizemeister, und Claudia Wagner erkämpfte sich den 3. Platz auf der DEM.

Außerdem fand das erste Internationale Germeringer Damenturnier statt. Der Organisationsaufwand war groß und ging über das übliche weit hinaus. Schon im Vorfeld mußten Quartiere besorgt und bestätigt werden. Fahnen und Nationalhymmnen der teilnehmenden Nationen mußten besorgt werden. Eine „Eröffnungschoreografie“ mußte ausgearbeitet werden. Aber auch um Kampfrichter, die die Qualifikation für Internationale Turniere hatten, mußte sich der Verein selbst kümmern, und bezahlen. Austragungsort war die große Turnhalle der Realschule. Das bedeutete viel Arbeit. Alle Matten mußten zum Aufbau dorthin geschafft werden! Die ganze Abteilung war eingespannt.Leider war die Teilnahme an dem Turnier damals noch sehr gering. Als Abteilungsleiter fungierte mittlerweile wieder Diethard Schönherr. Stv.AL war jetzt Wanda Weickl und Jugenleiter Claudia Wagner.

Als Trainer wirkten jetzt: Lisa Knorr, Doris Schmidhuber, Matthias Weickl, Franz Dausch, Franz Birkner, Rolf Meyer, Uta Kriegeskotten-Thiede und Lutz Meier-Staude.

1987 war das Turnier schon in aller Munde. Teilnehmerinnen aus Israel, Schweiz, Österreich, Großbritannien und Deutschland waren am Start. Einen zusätzlichen Anreiz schaffte die Judoabteilung dadurch, daß das Turnier künftig zur Wiesenzeit ausgetragen werden sollte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Turnier zu einer festen Einrichtung. Schwierigkeiten bereitete nun die Unterkunftsbeschaffung der Athletinnen. Da zur Wiesenzeit regelmäßig alle Zimmer in und um München belegt sind, mußten die Kämpferinnen teilweise bis Augsburg ausquartiert werden. Auch der finanzielle Aufwand war groß. Rund 4000 DM mußte die Abteilung regelmäßig selbst aufbringen.

In diesem Jahr wurde auch das alte Briefkopfemblem und Judoabzeichen der Abteilung abgeschafft. Stattdessen gab sich die Abteilung ein neues Wappen.

Mathias Kempf und Trainer Franz Dausch wurden in diesem Jahr Süddeutscher Meister. Markus Barnet erkämpfte sich den 2.Platz und Claudia Schreiner den 3.Platz auf der Süddeutschen EM.

Die Bezirksligamannschaft hatte den Klassenerhalt mit einem 6.Platz geschafft.Auf Drängen von Franz Barnet wird Franz Birkner Coach der Bezirksligamannschaft.

1988 zählte das Internationale Turnier bereits 200 Teilnehmerinnen. Das Turnier hatte so viel internationalen Zuspruch, daß Bundestrainer Mihail Donicu anwesend ist. Unter den britischen Teilnehmerinnen war Nicola Fairbrother, eine überragende Kämpferin, die später Weltmeister werden wird. Als neue Trainer wurden Christian Weickl, und Birgit Valentin verpflichtet. Das war nötig geworden, da Uta Kriegeskotten und Matthias Weickl ihr Training aus Zeitgründen abgeben mußten. Im Dezember beschloss die Abteilungsleitung für das Internationale Turnier eine Abteilungsfahne zu erstellen und zu kaufen.

Claudia Schreiner erkämpfte sich auf der Süddeutschen EM und dem Internationalen Turnier den 3. Platz. Außerdemerkämpfte sie sich den 1.Platz auf dem Deutschlandpokal. Die Jugendmannschaft erkämpfte sich zum 3.Mal in Folge den Landratspokal.

In den Vorstand wurden diesmal Udo Nick als stv.AL und Mathias Weickl als Jugendleiter neu gewählt.

1989 konnten Markus Barnet und Claudia Schreiner auf der Süddeutschen EM den 3.Platz erkämpfen. Trainer Franz Dausch wurde Internationaler Deutscher Meister. In der Trainerausbildung hatte sich auch etwas getan. Birgit Valentin, Franz Dausch und Lisa Knorr bestanden den ÜLF-J-Schein. Das Internationale Turnier hatte in diesem Jahr Teilnehmerinnen aus Österreich, Schweiz, Großbritannien, Tschecheslowakei, Frankreich und der Sowjetunion. Die komplette Schweizer Nationalmannschaft war schon in den letzten Jahren regelmäßig dabei.

1990 wurde Claudia Schreiner mit aufsteigender Form Süddeutsche Meisterin. Abteilungsleiter Diethard Schönherr wurde zum Geschäftsführer des Bayerischen Judoverbandes gewählt, eine Aufgabe, die er bis 2002 wahrnahm. In diesem Jahr hatte Franz Birkner eine große Anzahl von Germeringer Judokas um sich geschart, die die Danprüfung ablegen wollten. Drei- bis viermal wurde trainiert. Vor der Danprüfung bestanden Thomas Sander und Markus Barnet die Prüfung zum ÜLF

Am 18.12.1990 legten dann folgende Judoka in der kalten Turnhalle der Kerschensteinerschule (die Heizung war ausgefallen) die Dan-Prüfung ab.:

Franz Birkner 4. Dan, Dirk v. Freeden 3. Dan, Matthias Weickl 1.Dan, Manfred Schmid 1. Dan, Thomas Sander 1. Dan, Markus Barnet 1.Dan, Uwe Schönherr 1.Dan, Birgit Valentin 1.Dan

Umbruch und Neuorientierung

1991  – 1997 Diese Jahre waren für die Abteilung aus verschiedensten Gründen sehr schwer. Es fanden unvorhergesehene Entwicklungen statt, auf die die Abteilungsleitung keinen Einfluss hatte.

1991 wurde die Halle der Kirchenschule von der Stadt Germering für die Unterbringung von Asylanten benötigt. Das war ein schwerer Schlag für die Judoabteilung. Gottseidank gab es da noch das Dojo in der Kerschensteiner-schule. Der ganze Trainingsbetrieb für die Kinder wurde in die Kerschensteiner-schule verlegt. Die Fortgeschrittenen kamen mit Tainer Franz Birkner im JC Dojo Max Born Gymnasium unter. Sie trainierten freitags. Zu diesem Training konnten auch die Judoka des 1.JC Germering kommen.

Da der 1.JC Germering damals Schwierigkeiten hatte, qualifizierte Trainer zu bekommen, wurde Lutz Meier-Staude an den 1.JC Germering als Kindertrainer aus-geliehen. In dieser Kindergruppe fing-en auch Jeannine Linke, Corinna Quaas und Benedikt Schütz an.

Aber auch die Judosenioren sahen sich ihrer Trainings-möglichkeiten be-raubt. Für sie war in dem Dojo der Kerschensteinerschule kein Platz, weil hier schon die JuJutsu-Abteilung trainierte. Von der Stadt Germering wurde daher angeordnet, daß die SCUG-Senioren mit den Judoka des 1. JC Germering zusammen in deren Dojo trainieren sollten, was dann auch getan wurde. Lutz Meier-Staude, der bisher schon ein Seniorentraining im SCUG geleitet hatte, wurde einvernehmlich als Trainer dieser großen Seniorengruppe erwählt. Man verstand sich auf der Matte gut.

Kämpfer aus beiden Vereinen bildeten eine Mannschaft, die noch im gleichen Jahr in der Bezirksoberliga startete. Man redete bereits über eine Wiedervereinigung beider Lager. Es entstand die kontroverse Situation, daß sich die Judoka des SCUG und des 1.JC auf der Matte annäherten, während die Vorstandsetagen abwartend blieben. Im Laufe der nächsten Zeit kristallisiert folgendes heraus. Diethard Schönherr ist mit dem gesamten Abteilungsvorstand zu einer Vereinigung grundsätzlich bereit, es müsse aber der richtige Weg gefunden werden. Weiter tut sich erst mal nichts. Man wartet auf Antwort vom 1. JC Germering.

Das Internationale Turnier hatte in diesem Jahr sogar Teilnehmerinnen aus Neuseeland und Sibirien. Beste Teilnehmerin war wohl die damals amtierende Vizeweltmeisterin Tatjana Volobueva aus Surgut/ Sowjetunion.

Durch das Anwachsen des Turniers, das mittlerweile in der neuen TSV-Halle ausgetragen wurde, waren die Kosten bereits auf 6000DM angestiegen. Abteilungsleiter Diethard Schönherr stellte damals den Antrag auf finanzielle Unterstützung beim BJV. Daraufhin übernahm der BJV die Kosten für die Kampfrichter. Dies reichte aber nicht aus, um das Minus auszugleichen. In den Abteilungsvorstand wurden neu gewählt H.Hübner als stv.Al, Michael Rampetsreiter als Kassier und Karen Altmann als Jugendleiterin.

Für die ganz kleinen Judoka hat sich die Abteilung etwas neues ausgedacht. Um die Kleinen nicht gleich mit schwierigen Techniken zu überfordern, bietet die Abteilung ab sofort eine Spiegrupee an, in der die Kinder spielerisch auf das Judo vorbereitet werden sollen. Trainerin wird Uta Kriegeskotten-Thiede die die Gruppe bis 1994 leiten wird.

 1993 ist für die Abteilung ein schmerzhaftes Jahr. Abteilungsleiter Diethard Schönherr verkündete wegen der zu hohen Kosten das baldige Ende des Internationalen Turniers in Germering. Die Vereinigung der zwei Germeringer Judolager lag nach wie vor in weiter Ferne. Lutz Meier-Staude machte jetzt als ausgeliehener Trainer beim 1. JC Germering dem SCUG Konkurrenz. Franz Birkner hatte als zweites Standbein mittlerweile eine Judoabteilung beim FC Puchheim gegründet. In diesem Jahr kehrt auch Franz Dausch wieder als Trainer zum SCUG zurück. Mit ihm seine Frau Sylvia Dausch. Die Abteilungsleitung betraut Franz Dausch mit der vakant gewordenen Trainerstelle am Freitag 17.00 Uhr. Als Schönherr den Beschluß der Abteilungsleitung am 3.10.1993 vorträgt, verlassen Franz Birkner, Matthias Weickl und Thomas Sander den Raum. Birkner hatte nämlich einen anderen Kanditaten dafür vorgesehen. Der Bruch konnte nicht mehr gekittet werden. Am selben Abend traten Diethard Schönherr, sein Stellverteter Hübner und der Technische Leiter Franz Barnet von ihren Posten zurück.

1994 im Januar wurde Diethard Schönherr wieder gewählt. Er hatte sich wieder breitschlagen lassen. In den Abteilungsvorstand wurden als stv.Al. Manfred Schmid gewählt, der sein Amt nach 2 Monaten wieder aufgab. Als Kassier wurde Herbert Klinger neu gewählt. Eine weitere Änderung ergab sich durch Aufteilung der Aufgaben des wiedergewählten Technischen Leiters Franz Barnet, der neben seinen Hauptaufgaben bisher den sportlichen Bereich, und den Prüfungs/Pässebereich mit abgedeckt hatte. Diese Aufgaben wurden aufgeteilt.: Sportl.Ltr wurde Michael Rampetsreiter. Prüfungswart wurde Lutz Meier-Staude.

Uta Kriegeskotten-Thiede mußte ihre Spielgruppe leider aus dienstlichen Gründen abgeben. Claudia Otto übernahm die Gruppe.

Im Juli verließ Trainer Franz Birkner nach 17 Jahren die Judoabteilung des SCUG. Dieser Weggang kam für die Abteilung nicht unerwartet. Als Trainer kam für ihn Gerhard Steidele. Er war damals Lehrreferent des BJV und Träger des 6.Dan.

Auch Lutz Meier-Staude kam wieder als Kindertrainer zum SCUG.

In diesem Jahr hatten sich in der Abteilung auch einige Judoka zusammengefunden, die den ÜLF-Schein machen wollten. Der Lehrgang fand vom 5.8.- 14.8.94 an der Sportschule Oberhaching statt. Die Germeringer Teilnehmer waren:

Karen Altmann, Peter Bausch, Florian Pointner, Tanja Kurz, Vitus Gamperl, Lutz Meier-Staude

Von den neuen Übungsleitern stiegen aber lediglich Karen Altmann und Florian Pointner als beständige Trainer in das Übungsleiterteam mit ein.

Aber auch sonst war dieses Jahr für den Germeringer Judosport sehr turbulent. In den vergangenen Jahren, seit der Zusammenlegung der Seniorentrainings von SCUG und 1.JC Germering, hatten sich viele Judoka für eine Wiedervereinigung ausgesprochen. Während sich die SCUG-Judoabteilung unter Diethard Schönherr dafür aussprach, konnte im 1.JC Germering jedoch dafür keine Mehrheit gefunden werden. Hans Strobl war unter keinen Umständen dazu bereit. Eine Abstimmung innerhalb des 1.JC Germering brachte Hans Strobl die Mehrheit. Damit war eine, wie auch immer geartete Vereinigung gescheitert.

1995 wurde Lutz Meier-Staude als Dozent in die Übungsleiter- ausbildung des Bayerischen Judoverbandes berufen. Sein Thema: „Judogeschichte und Philosophie“ Jugendleiterin Karen Altmann richtete wieder ein Weiß-Gelbgurt-Turnier aus. Diese Einrichtung war in den vergangenen Jahren oft zu kurz gekommen. Sie kümmerte sich auch im nächsten Jahr darum

1996 wurde Herbert Witzgall zum stv.AL gewählt. In diesem Jahr feierten die Ju Jutsu-Abteilung und die Judo-Abteilung gemeinsam das 25jährige Bestehen. Am 6.Juli 1996 veranstalteten beide Abteilungen in der Mehrzweckhalle der Kirchenschule Karate,- JuJutsu,- und Judovorführungen. Die Zuschauerkulisse war groß, da die Judoabteilung zur gleichen Zeit die alljährliche Judosafari in der Alten Turnhalle veranstaltete.

Zum Schluß gab es das große Grillfest neben der Alten Turnhalle.

Rechtzeitig zur Veranstaltung hatte Diethard Schönherr eine Festschrift gebastelt, die Presseartikel aus der 25jährigen Bestehenszeit der SCUG-Judo-Abteilung enthielt.

Eine Änderung gab es in diesem Jahr bei der Spielgruppe. Susanne Raiser löste Claudia Otto ab. Susanne Raiser behielt die Gruppe bis 2003.

1997 brannte das Dojo des 1.JC Germering im Max Born Gymnasium aus. Dies bedeutete das Aus der Judoabteilung im 1.JC Germering. Die Restmit-glieder traten zum 15.12.97. der SCUG-Judoabteilung bei.

Im Sommerholte die SCUG-Judoabteilung einen Fortbildungslehrgang des BJV für Übungsleiter nach Germering in die Alte Halle der Kirchenschule. Referenten waren Lutz Meier-Staude und Richard Trautmann, Olympiadritter 1996. Die Halle platzte mit rund 60 Teilnehmern aus allen Nähten.

1998 fand das Internationale Turnier zum letzten Mal statt. Damit ging eine wichtige Ära für das Frauenjudo in Oberbayern zu Ende. Dies insbesondere auch deßhalb, weil sich hier die starken Landkreismädels regelmäßig mit der Weltelite messen konnten. Für den SCUG waren an dem Turnier über die Jahre Sylvia Dausch, Lisa Knorr und Claudia Schreiner mit 3. Plätzen erfolgreich

Dies ist auch das Jahr, in dem Franz Dausch als Trainer zurücktrat, weil er nach Schweitenkirchen zog. Für ihn kam der mehrfache Deutsche Meister Bernd Pirpamer. Auch in diesem Jahr wird er wieder Deutscher Meister, und kann sich auf dem Judoworldmasters in München den 5.Platz erkämpfen.

Lutz Meier-Staude knüpfte Kontakt mit Dominic Hammon (1.SC Gröbenzell) und Stefan Christner (TuS FFB). Er wollte eine Landkreismannschaft unter SCUG-Leitung ins Leben rufen. Schnell wurde man sich einig: Lutz Meier-Staude wird Mannschaftsbetreuer und Gerhard Steidele wird Coach.

Dieses Jahr war aber auch das Jahr der Danprüfung. Seit dem Frühjahr hatten sich Aspiranten um Trainer Lutz Meier-Staude zu einem gemeinsamen Dantraining gefunden, das auch von Judoka des TSV Gilching besucht wurde.In der Vorstandschaft übernahm Dirk v. Freeden das Amt des stv.AL und Florian Pointner das Amt des Jugendleiters.

1999 Das ganze Jahr bereiteten sich die Aspiranten auf die Danprüfung vor. Man trainierte wechselweise in Germering und Gilching.

 2000 schaffte die neue Seniorenmannschaft auf Anhieb hinter DJK Ingolstadt den 2. Platz in der Bezirksliga Nord und stand damit als Teilnehmer der Aufstiegsrunde fest. Das Germeringer Team belegte im Finale leider hinter dem TuS Prien, DJK Eichstätt den 3. Platz und hatte somit den Aufstieg in die Landesliga knapp verpasst.

In der Vorstandschaft übernahmen Michael Rampetsreiter und Uwe Schönherr zu gleichen Teilen die Aufgabe des stv.AL. Uwe Schönherr übernimmt auch als Trainer ein Kindertraining

2001 In den vergangenen 15 Jahren hatte die Judoabteilung auch regelmäßig am Landratspokal teilgenommen, eine Pokalrunde, die sich nur an die Vereine im Landkreis richtete. Leider beteiligten sich von den sechs Landkreisvereinen nur der SCUG, der 1.SC Gröbenzell und der TuS Fürstenfeldbruck regelmäßig an diesem Turnier. In diesem Jahr konnten die Germeringer den Pokal zum 6. Mal in Folge gewinnen.

Jeannine Linke wurde Süddeutsche Vizemeisterin, Deutsche Vizemeisterin und Vizemeisterin auf der IEM von Belgien.

Die Seniorenmannschaft wurde Meister der Bezirksliga Nord. Bei den Aufstiegskämpfen zur Landesliga wurde unser Team 2.Platzierter und verpasste so den Aufstieg.

Mit Sebastian Wenleder und Jürgen Ost hat der Verein zwei weitere Danträger dazubekommen.

2002 – 2005  Während die SCUG-Judoka früher mit breiter Masse auf Bayerischer, Süddeutscher und vereinzelt Deutscher Ebene erfolgreich waren, langt es z.Zt nur für Platzierungen auf der Oberbayerischen und Südbayerischen Ebene.

Für die größten Erfolge sorgten zwei Mädchen, die Seniorenmannschaft, und Coach Gerhard Steidele.

Jeannine Linke und Veronika Weidenegger wurden beide Süddeutsche Vizemeister.

Die Seniorenmannschaft mit Fremdstartern aus Fürstenfeldbruck und Großhadern schaffte den Aufstieg in die Landesliga. In dieser Saison waren die Germeringer in der Bezirksliga durchmarschiert und wurden vor dem TuS Prien unangefochten Meister der Bezirksliga Nord. Das Finale zum Aufstieg in die Landesliga Nord hatte Meier-Staude nach Germering geholt. Am 27.4.02 fand das Finale in der Mehrzweckhalle statt. Teilnehmer waren JV Ammerland-Münsing, TV Lengries, TuS Prien und das Team des SCUG. Das SCUG-Team wurde diesmal hinter dem TuS Prien Vizemeister. Da der TuS Prien nicht aufsteigen wollte, nahmen die Germeringer ihre Chance war. Das schreibt sich einfacher hin, als es dann wirklich war.

Der Abteilungsvorstand überlegte, um wieviel teuerer dieses Unternehmen werden würde. Es mußte ein höheres Startgeld gezahlt werden, und die Wege waren angeblich weiter geworden. Als Lutz Meier-Staude verkündete, daß er aufsteigen wolle, wurde von ihm eine Abstimmung innerhalb der Mannschaft verlangt. Man sei sich nicht sicher, ob die Mannschaft, und auf die käme es an, überhaupt aufsteigen wolle. Die Abstimmung erfolgte im Gartenhaus von Lutz Meier-Staude. Die Mannschaft entschied sich für den Aufstieg.

Es waren jedoch nicht nur die „großen Ereignisse“ die von sich reden machten. Als Jugendleiterin wurde Jeanette Hübner in den Vorstand gewählt. Sie brachte neuen Schwung. Es fanden wieder Weiß-Gelbgurt-Turniere und andere Aktivitäten statt.

2003 wurde Veronika Weidenegger als Jüngste Internationale Deutsche Meisterin (FU17), und erkämpfte sich den 3.Platz auf der DEM. Sie wurde auch durch ihre Erfolge als DEM der FU 17 und FU 20 in 2005 zur erfolgreichsten Judokämpferin, die die SCUG-Judoabteilung jemals hervorgebracht hat. Sie hatte bereits in den vergangenen Jahren viele Internationale Turniere erfolgreich bestritten, und war daher schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr.

Die Seniorenmanschaft erkämpfte sich den Klassenerhalt in der Landesliga.

2004 hörte der langjährige Kassier Herbert Klinger wie angekündigt auf. Sein Posten wurde von Heidrun Belzner übernommen. Franz Barnet übernahm das Amt des stv.Al. Dies war möglich, weil die Technische Leitung vom engagierten Michael Klinger und seinem Stv „Kalle“ Schapperer übernommen wurde.

Lutz Meier-Staude hörte als Mannschaftsbetreuer auf.. Seinen Job übernahmen Jürgen Ost und Jeannette Hübner.

Trainer Gerhard Steidele wurde in Wien Seniorenweltmeister in der Gewichtsklasse -66kg. Er war bereits im Vorjahr in Japan auf den 3. Platz gekommen. Die frischgebackene Übungsleiterin Corinna Quaas verstärkte das Trainerteam.

2005 Die Mannschaft stieg in die Bezirksliga ab. In diesem Jahr bekam der Bayerische Judoverband eine neue Prüfungsordnung. Die ersten Lehrgänge zum Erwerb der neuen Prüferlizenz fand zu Beginn des Jahres in Ingolstadt statt. Meier-Staude hatte dazu nicht nur die vereinseigenen Prüfer, sondern auch die Trainer und Hilfstrainer mitgenommen. Auf diesem Lehrgang erwarben Baumbauer, Meier-Staude und Barnet die die Prüferlizenz für die neue GPO.

Heute ist die Judoabteilung der älteste Verein im Landkreis Fürstenfeldbruck.

 

Die erfolgreichsten Judoka insgesamt (nur die jeweils ersten drei Plätze):

1976

Elke Gallasch 2. BY-Meisterin

1977

Elke Gallasch
Ivonne Kressling
3. BY-Meisterin
1. SBY-Meisterin und 5. BY-Meisterin

1979

Isi Kriegeskotten 3. BY-, 2. SDt- und 5. Deutsche Meisterin

1980

Sigurd Schönherr 1. Pfalz- und 3. Rheinland Meister

1981

Petra Siegesmund
Mathias Weickl
Thomas Wittek
2. BY-Meisterin
3. BY-Meister
3. BY-Meister

1984

Michael Antreich
Markus Barnet
Petra Siegesmund
1. SBY- und 3. BY-Meister
3. SBY- und 2. BY-Meister
3. SBY- und 1. BY-Meisterin

1985

Melanie Sedlmeier
Claudia Wagner
Markus Barnet
Uli Mahr
Ralf Lesser
Mathias Kempf
Thomas Sander
Mädchenmannschaft
1. SBY- und BY-Meisterin
1. SBY-, BY-, 2.SüdDt.- und 5. Deutsche Meisterin
1. SBY- und 2. BY-Meister
3. SBY- , 2.BY- und 3. SüdDt.-Meister
1. SBY- und 2. BY-Meister
3. SBY- und 2. BY-Meister
3. SBY- Meister
3. Platz bei SBY- und BY-Meisterschaft

1986

Mädchenmannschaft
Franz Dausch
Melanie Sedlmeier
Claudia WagnerMarkus Barnet
Thomas Rütter
1. Platz bei SBY-, BY- und SüdDt.-Meisterschaft sowie Dt.-Vizemeister
3. BY- und SDt.-Meister sowie Deutscher Vizemeister
1. SBY-, BY-Meisterin, 2. SüdDt.- und 3. Deutsche Meisterin
3. BY- und 5. Deutsche Meisterin
1. SBY-Meister
1. SBY-Meister

1987

Markus Barnet
Mathias Kempf
Beny Mahr
Franz Dausch
Lisa Knorr
Claudia Schreiner
Damenmannschaft
Landratspokal
1. SBY-, 2. BY- und 2. SüdDt.-Meister
1. SBY-, 2. BY- und 1. SüdDt.-Meister
1. SBY-Meister
1. SüdDt.- und 5. Deutscher-Meister
2. SBY- und 1. BY-Meisterin
1. SBY-, 1. BY- und 3. SüdDt.-Meisterin
1. BY- Meister
zum 4. Mal in Folge gewonnen

1988

Claudia Schreiner
Mathias Kempf
2. SBY-, 1. BY- und 3. SüdDt.-Meisterin
3. SBY-, 3. BY- und 7. SüdDt.-Meister

1989

Markus Barnet
Franz DauschClaudia Schreiner
Lisa Knorr
Nicole Fritsch
3. BY-, 3. SüdDt.- und 9. Deutscher Meister
1. SBY-, 2. BY- und 5. SüdDt.-Meister. 1. int. Deutscher-Meister
1. SBY- und BY-, 3. SüdDt.-Meisterin
1. BY- und 5. SüdDt.- Meisterin
1. SBY- und BY-Meisterin

1990

Claudia Schreiner
Michael Boxleitner
1. Platz bei SBY-, BY- und SüdDt.-Meisterschaft
1. SBY-, 3. BY- und 5. SüdDt.-Meister

1992

Wolfgang Brand 3. SBY- und 5. BY-Meister

1993

Jugend-C Mannschaft 3. Platz SBY der Mädchen

1995

Jugend-C Mannschaft 3. Platz ObBY der Buben

1996

Corinna Quaas
Jeannine Linke
Benedikt Schütz
Landratspokal
1. Plätze ObBY-, SBY- und BY-Einzelmeisterschaft
1. ObBY-, 3. SBY- und 5. BY-Einzelmeisterschaft
2. ObBY-, 3. SBY- und 9. BY-Einzelmeisterschaft
zum wiederholten Mal gewonnen

1997

Jugend-C Mannschaft
Landratspokal
Georg Fischer
Jeannine Linke
Alexander Murach
Dominik Murach
Bernd Pirpamer
Corinna Quaas
Iris Quaas
Paul Wunderl
3. Platz ObBY und 9. Platz SBY
zum 2. Mal in Folge gewonnen
2. ObBY-, 3. SBY- und 9. BY-Meisterschaft
1. ObBY-, 3. SBY- und 3. BY-Meisterschaft
1. ObBY und 5. BY-Meisterschaft
3. ObBY-, 3. SBY- und 5. BY-Meisterschaft
3. SüdDt.- und Deutscher Meister, 5. WorldMasters-Turnier
3. ObBY- und 7. BY-Meisterschaft
1. ObBY-, 3. SBY- und 9. BY-Meisterschaft
1. Platz ObBY-Meisterschaft

1998

Landratspokal
Michael Klinger
Jeannine Linke
Alexander Murach
Corinna Quaas
Bernd PirpamerFabian Schwister
Paul Wunderl
zum 3. Mal in Folge gewonnen
3. ObBY- und 5. SBY-Meisterschaft
1. ObBY-, 1. SBY-, 2. BY- und 1. SüdDt.-Meisterschaft
1. Kr-Meisterschaft
3. ObBY-, 3. SBY- und 5. BY-Meisterschaft
1. BY-, 1. SüdDt.-, 3. DtSüd-, 3. DEM und 5. WorldMasters-Turnier
3. ObBY- Meisterschaft
1. ObBY-, 3. SBY- und 9. BY-Meisterschaft

1999

Jeannine Linke
Benedikt Schütz
Michael Heinloth
Samir Mahmutovic
Alexander Murach
Corinna Quaas
Sascha Schröter
Veron. Weidenegger
Landratspokal
1. ObBY-, 3. SBY-, 3. BY- und 1. SüdDt.-Meisterschaft
3. ObBY-, 5. BY- und 5. SüdDt.-Meisterschaft
3. ObBY-, 5. SBY- und 9. BY-Meisterschaft
ObBY-, 5. SBY- und 9. BY-Meisterschaft
1. Kr-Meisterschaft, 3. ObBY-, 7. SBY- Meisterschaft
1. ObBY-Einzelmeisterschaft
2. Kr-Meisterschaft, 3. ObBY-Einzelmeisterschaft
2. ObBY- Meisterschaft, 1. Platz RL-Turnier
zum 4. Mal in Folge gewonnen

2000

Jeannine Linke
Benedikt Schütz
Michael Heinloth
Michael Klinger
Daniel Leindl
SamirMahmutovic
Alexander Murach
Nikolas Murach
Corinna Quaas
Michael Rasch
Kaspar Steinbach
Luise Steinbach
Tobias Wagner
Veron. Weidenegger
Paul Wunderl
Mannschaft MU13
Landratspokal
1. BY- und 5. SüdDt.-Meisterschaft
1. ObBY-, 1. SBY- , 3. BY- und 9. SüdDt.-Meisterschaft
1. ObBY-, 1. SBY- , 5. BY- und 9. SüdDt.-Meisterschaft
1. ObBY-Meisterschaft
1. ObBY-, 1. SBY- und 2.BY-Meisterschaft
2. ObBY-Meisterschaft
2 .ObBY-Meisterschaft
2. Kr- und 2. ObBY-Meisterschaft
1. ObBY-, 1. SBY-, 3. BY- und 5. SDt-Meisterschaft
3. ObBY-Meisterschaft
2. Kr- und 5. ObBY-Meisterschaft
1. ObBY-, 3. SBY- und 1. BY-Meisterschaft
3. ObBY-Meisterschaft
2. ObBY- , 2. SBY- und 5. BY-Meisterschaft
2. ObBY-Meisterschaft
2. ObBY- , 3. SBY-Meisterschaft
zum 5. Mal in Folge gewonnen

2001

Fabian Flohr
Sabrina Gailer
Daniel Leindl
Jeannine Linke
Samir Mahmutovic
Alexander Murach
Corinna Quaas
Sascha Schröter
Benedikt Schütz
3. ObBY-Meisterschaft
3. ObBY- , 5. SBY- und 5. BY-Meisterschaft, 3×3. Pl. bei Int.-Turnieren
3. ObBY- und 5. SBY- Meisterschaft
2. SD- und 2. Deutsche-Meisterschaft, 2. Belgische-EM
3. ObBY-Meisterschaft
3. ObBY-Meisterschaft
1. ObBY-, 3. SBY- und 2. BY-Meisterschaft
1. ObBY-Meisterschaft
1. ObBY- und 3. SBY-Meisterschaft, 2×1. Pl. bei Int.-Turnieren
Veronika
Weidenegger
1. ObBY-, 1. SBY- und 2. BY-Meisterschaft,
4×1. Plätze bei Int.-Turnieren in A + CH gewonnen
Landratspokal
BezLiga-Herren
zum 6. Mal in Folge gewonnen
2. ObBY-Meisterschaft

2002

Martin Daxenberger
Fabian Flohr
Sabrina Gailer
Jeannine Linke
Felix Poglitsch
Marina Räder
Roberto Urresti
Veron. Weidenegger
Landratspokal
BezLiga-Herren
1. ObBY-, 2. SBY- und BY-Meisterschaft
3. ObBY-, 3. SBY-, 3. BY-Meisterschaft
3. ObBY-Meisterschaft
1. SBY- Und 2. SD-Meisterschaft
3. SBY-Meisterschaft
3. ObBY-Meisterschaft
1. ObBY- und 5. SBY-Meisterschaft
1. ObBY-, 2. SBY-, 1. BY- und 2. SD-Meisterschaft
2. Platz
1. ObBY- und Aufstieg in Landesliga

2003

Martin Daxenberger
Fabian Flohr,
Sabrina Gailer
Tobias Griese
Jeannine Linke
Marina Räder
Roberto Urresti
Kirill Vogel
2. ObBY-, 5. SBY-, 3. BY- &7. SD-EM
2. ObBY-EM
1. ObBY-, 3. SBY-, 5. BY-EM
3. ObBY- & 5. SBY-EM
1. SD-EM
2. ObBY-, 5. SBY-EM
3. ObBY-EM
5. ObBY- & 7. SBY-EM
Veron. Weidenegger 1. ObBY-, 1. SBY-, 1. BY-, 1. SD- & 3. DEM
1. IDEM als Jüngste in FU 17 sowie
1. in BY und 2. SD-EM in FU 15
BezLiga-Herren
Landratspokal
Verbleib in Landesliga
nicht angetreten

2004

Martin Daxenberger
Fabian Flohr
Kim Kessler
Marvin Lindner
Matthias Räder
Nathalie Rennefeld
Adrian Schneider
Landratspokal
Männer
1. ObBY-, 3. SBY-und BY-EM
1. ObBY-, 5. SBY- und 7. BY-EM
3. ObBY-EM
2. ObBY-EM
2. ObBY-EM
5. ObBY-EM
5. ObBY-EM
3. Platz
5. in der Landesliga

2005

Weidenegger,Veronika
Quaas,Corrina
Schütz, Benedikt
Tanresiver,Maral
1. DEM bei U17 und U20 sowie IDEM JgdOlympiaTN
5. SBY-EM
5. SBY-EM
2. ObBY-EM, 5. SBY-EM
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